Umweltministerium befürwortet Sickermulde für Kupfer- und Zinkdachflächen
In Baden-Württemberg wird die Versickerung von Abflüssen von kupfer- und zinkgedeckten Dächern über die entsprechend aufgebaute Sickermulde als geeignete Behandlungsmaßnahme vom Umweltministerium Baden Württemberg befürwortet.
Die Versickerung über eine Mulde ist baulich die einfachste und kostengünstigste Variante, benötigt relative wenig Fläche und bietet viele Gestaltungsmöglichkeiten. Das Niederschlagswasser wird von den befestigten Flächen in flache, begrünte Bodenvertiefungen abgeleitet und kurzzeitig zwischengespeichert, bevor es in den Untergrund versickert. Als Faustformel sollte ca. 10% der zu entwässernden Fläche als Muldenfläche zur Verfügung stehen.
Vorteile der Sickermulde:
Das gesamte abfließende Niederschlagswasser kann versickert werden. Der Boden und die zurückgehaltenen Stoffe sind Teile dieser Abwasseranlagen (DWA A138). Eine Verlagerung von Kupfer und Zink aus dem Boden der Mulde in das Grundwasser wird aufgrund der Bindung an Tonminerale, Eisenoxide und organische Substanz verhindert. Daher dienen bewachsene Böden als Filter.
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Beprobung bei einem Pilotprojekt |

Informationen
Diverse Broschüren und Fachberichte zu der aktuellen Lage, zu den zitierten Untersuchungen und die Vorgaben und der Ausschreibungstext zur Sickermulde werden Interessenten gerne zur Verfügung gestellt.
Initiative PRO Metalldach Kupfer und Zink
Peter Strobel
Tel.: 07033 3034990
Fax: 07033 3034995
e-mail: p.strobel@rooftech.de
"Umweltgerechte Regenwasserversickerung von Kupfer- und Zinkdachflächen",
Informationsflyer 1-2009, pdf-Datei (750 kB)
"Umweltgerechte Regenwasserversickerung von kupfer- und zinkgedeckten Dachflächen",
Handlungsempfehlungen und Lösungsvorschläge in Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium Baden-Württemberg
pdf-Datei (900 kB)
"Ausschreibungstext für die Sickermulde", pdf-Datei (730 kB), aktualisierte Fassung Dezember 2009